SCHIMMEL VORBEUGEN


Wer der Schimmelbildung vorbeugen möchte, muss zunächst wissen, wie Schimmel entsteht. Schimmelpilze benötigen zum Wachstum Feuchtigkeit.
Diese Feuchtigkeit dringt entweder durch die Gebäudehülle ein, wenn diese undicht ist und / oder wird in Haus und Wohnung durch die Bewohner verursacht.
Das beim Duschen oder Baden viel Feuchtigkeit entseht, ist wohl Jedem klar. Andere Feuchtigkeitsquellen werden jedoch oft unterschätzt! Allein beim Duschen ensteht bis zu 1,5 Liter Wasser als Dampf, beim Wannen-Bad ist es 1 Liter. Aber auch Zimmerpflanzen können 1 Liter Wasser pro Tag verdunsten, die gleiche Menge gibt ein Mensch während der Schlafzeit ab!

Schimmelbildung an Wärmebrücken

Häufig tritt Schimmel an sogenannten Wärmebrücken auf. Diese sind aber nicht die Ursache für die Schimmelbildung. Es handelt sich hierbei lediglich um Schwachpunkte, die nicht zu vermeiden sind. Bei richtigem Heizen und Lüften verursachen die Wärmebrücken keine Schimmelbildung!

Richtiges Lüften beugt Schimmelbildung vor

Die wichtigsten Maßnahmen zur Schimmelvorbeugung sind richtiges Heizen und Lüften. Wichtig ist, das alle Räume im Haus oder der Wohnung beheizt werden, denn dann können die Wände auch die Wärme speichern! Viele lassen tagsüber die Heizung wenig oder gar nicht laufen, da Sie zur Arbeit sind. Abends muss dann ordentlich eingeheizt werden, aber dadurch wird zunächst nur die Raumluft erwärmt, nicht aber die Wände!Und genau hier liegt das Problem: An kalten Wänden kondensiert die Luftfeuchtigkeit. So findet der Schimmel die besten Voraussetzungen!
Also um Schimmel vorzubeugen bitte die Wände nicht auskühlen lassen, d.h. auch im Winter bei Abwesenheit die Heizung anlassen,

Baustoffe mit Bedacht wählen!

Achten Sie beim Renovieren, Modernisieren, Bauen und Sanieren auf die richtige Auswahl der Baustoffe und Baumaterialien! Bevorzugen Sie natürliche Materialien, die hinsichtlich der Dampfdurchlässigkeit und Feuchteregulierung gute Eigenschaften besitzen, wie z.B. Lehm und Ton.